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Der weibliche Zyklus
Jeden Monat werden in den Eierstöcken die beiden Hormone Östradiol und Progesteron produziert. Im Blut sinkt deren Wert während der Menstruation stark ab. Dieser niedrige Stand wird im Blutsystem erfasst und zum Gehirn gemeldet. Dort befindet sich der Hypothalamus - ein Teil des Zwischenhirns. Er ist der oberste Wächter der meisten hormonellen Kreisläufe im Körper.
Zu seinen Aufgaben gehört es, stets ein bestimmtes Niveau von Östradiol und Progesteron im Blut aufrecht zu erhalten. Weil nun während der Menstruation die Blutwerte der Hormone kaum noch nachweisbar sind, gibt er der Hypophyse (die Hirnanhangdrüse) den Befehl tätig zu werden. Sie schüttet die sogenannten Gonadotropine aus. Diese Hormone wirken auf die Eierstöcke ein.

Als erstes wird FSH (follikelstimulierendes Hormon) ausgesandt. Es gelangt über das Blut zu den Eierstöcken und regt sie an, das das Wachstum von Eizellen zu beginnen. Jede Eizelle ist umgeben von einem Eibläschen, welches sie ernährt und schützt. Eibläschen und Eizelle werden bilden gemeinsam den Follikel. Dieser im Wachsen befindliche Follikel produziert das Hormon Östradiol.

Das Östradiol hat folgende Aufgaben:
  • Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zur Vorbereitung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle
  • Verteilung von Fettanlagerungen zur Ausbildung der "typisch weiblichen" Formen
  • Vaginale Schleimproduktion
  • Steuerung und Erhöhung des Lustempfindens
  • Entwicklung des Brustdrüsengewebes

Die Eizelle reift durch das Eibläschen geschützt dicht unter der Oberfläche des Eierstockes heran. Wenn sich die Oberflächen des Follikels und des Eierstockes aufgelöst haben, wird das reife Ei herausgespült. Nach dem Eisprung (Ovulation) fängt das trichterförmige Ende des Eileiters die Eizelle auf und diese beginnt ihre vier- bis fünftägige Wanderung in die Gebärmutter.
Kurz vor dem Eisprung gibt die Hypophyse das zweite Gonadotropin, das LH (luteinisierendes Hormon) ab. Wenn die Eizelle das Eibläschen verlassen hat, wandelt sich die leere Hülle des Eibläschens zum sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum)um. Dieser bleibt im Eierstock durch die Unterstützung des ausgeschütteten luteinisierenden Hormons. Der Gelbkörper selbst produziert das Hormon Progesteron und gibt auch weiterhin Östradiol ab.
Größtenteils in der zweiten Zyklushälfte geben die Eierstöcke Progesteron in die Blutbahn ab.

Das Progesteron hat folgende Aufgaben:
  • zur Vorbereitung der Einnistung wird die Gebärmutterschleimhaut aufgelockert
  • Harntreibend
  • Schutz des Brustgewebes vor Knötchenbildung
  • Schutz der Gebärmutter vor Krebs
  • Förderung des Knochenaufbaus
  • Normalisierung des Blutzuckerspiegels und der Blutgerinnung
  • Antidepressiv

Wurde die Eizelle auf dem Weg durch die Eileiter nicht befruchtet, wird etwa 12 - 14 Tage nach dem Eisprung die Produktion von Östradiol und Progesteron abgesenkt, die Gebärmutterschleimhaut wird nicht mehr genährt und der Gelbkörper bildet sich zurück. Danach setzt die Blutung ein.
Im Menstruationsfluss sind Teile der Gebärmutterschleimhaut sowie Blut enthalten. Während der Blutung wird die dickere oberflächige Schicht der Schleimhaut abgestoßen, die darunter liegende Schicht bleibt bestehen, damit sich im nächsten Zyklus wieder eine neue Schleimhaut entwickeln kann. Ein neuer Follikel beginnt zu wachsen und Östradiol zu bilden. Die Gebärmutterschleimhaut wird erneut aufgebaut und der Zyklus beginnt von neuem.
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Achtung: Wir sind keine Ärzte oder medizinische Fachkräfte. Die im Forum getroffenen Aussagen beruhen auf eigenen Erfahrungen und können deshalb keinen Arztbesuch ersetzen.

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