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Alles über Tee & Co.

Auch Naturheilmittel sind Medikamente!! Also nie gemäß dem Motto "viel hilft viel" verfahren!

Die hier vorgestellten Teerezepte wurden nicht alle von uns getestet, deshalb fragt bitte euren Frauenarzt oder den Apotheker ob es da Nebenwirkungen geben kann. Alle Tees bekommt ihr freiverkäuflich für relativ kleines Geld in der Apotheke. Dort könnt ihr auch verschiedene Sorten anmischen lassen.




Tee zur Zyklusunterstützung

spezieller Schwangerschaftstee

Tee gegen Harnwegsbeschwerden

Tee gegen Bluthochdruck


Gewöhnlicher Frauenmantel (alchemilla vulgaris)

Himbeerblätter (tee) (rubus idaeus)

Mönchspfeffer (agnus castus)




Zur Zyklusunterstützung haben wir folgendes Rezept im Netz gefunden:

für die erste Zyklushälfte (jeweils 40g zu gleichen Teilen mischen lassen):

  • Himbeerblätter (östrogenähnliche Anteile)
  • Rosmarin (regt die Keimdrüsentätigkeit an, fördert den Eisprung)
  • Beifuß (fördert den Eisprung und die Entschlackung)
  • Holunderblüten (unterstützen das follikelstimulierende Hormon aus der Hirnanhangdrüse)
  • Salbei (östrogenartig)
für die zweite Zyklushälfte (jeweils 40g zu gleichen Teilen mischen lassen):
  • Frauenmantel (gelbkörperregulierend)
  • Schafgarbe (gestagenartig)
  • Brennessel (Schlackenabtransport)
Zubereitung:
Einen Esslöffel mit 200 ml Wasser heiß überbrühen, 10 - 15 Minuten ziehen lassen und täglich drei Tassen trinken.




Spezieller Schwangerschaftstee

Zusammensetzung: Frauenmantel, Himbeerblätter, Johanniskraut, Melisse, Brennnesselkraut, Zinnkraut und Schafgarbenkraut

Zu gleichen Teilen in der Apotheke mischen lassen, dann pro Tasse ungefähr einen gehäuften Teelöffel nehmen und cirka 10 Minuten ziehen lassen. Von dem Tee sollte man 3 Tassen täglich trinken, er wirkt stimmungsstabilisierend. Die Himbeerblätter sollen ausserdem den Muttermund weich machen und so die Geburt erleichtern.




Tee gegen Harnwegsbeschwerden

Häufiger Harndrang kann in der Schwangerschaft schon dadurch entstehen, dass die Gebärmutter mit zunehmender Größe auf die Blase drückt. Bei Beschwerden hilft folgender Tee:
Zusammensetzung: Löwenzahnwurzel, Bärentraubenblätter, Goldrute, Birkenblätter, Kamillenblüten, Hauhechel

In der Apotheke zu gleichen Teilen mischen lassen, pro Tasse einen gehäuften Teelöfel aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Einfacher hat man es, wenn man einen fertigen Blasentee kauft. ;-)




Tee gegen Bluthochdruck

Bei leichtem Bluthochdruck hilft ein Kräutertee aus Misteln, Melisse und Weißdorn. Zu gleichen Teilen in der Apotheke mischen lassen, einen Teelöffel auf einen Viertelliter Wasser (250ml) geben, und dann 2-3 Tassen täglich trinken. Dabei aber unbedingt regelmäßig den Blutdruck kontrollieren! Wenn der Blutdruck nicht sinkt, unbedingt den Arzt aufsuchen!! Sonst kann es zu Komplikationen kommen, die sowohl Schwangere als auch das Kind gefährden können!



Gewöhnlicher Frauenmantel (alchemilla vulgaris)


Den Namen "Frauenmantel" verdankt die Pflanze wahrscheinlich dem Aussehen ihrer Blätter - sie erinnern an das Aussehen von Frauenkleidern in früheren Zeiten. Das "Frauenkraut" steht in dem Ruf, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. Eine Straffung des Gewebes im Unterleib ist die Folge. Weiterhin wird ihm auch eine Straffung des Brustgewebes nachgesagt, dazu soll man mit Frauenmantelsaft getränkte Umschläge auf die Brust auflegen.Zur Vorbereitung auf das Wochenbett wird er von Hebammen vor der Geburt empfohlen - jedoch sollte keine Anwendung während der Schwangerschaft erfolgen.Zusammenhängend mit dem Kinderwunsch sollte man das Frauenmantelkraut zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens, zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhaut wie folgt in der zweiten Zyklushälfte, nach dem Eisprung anwenden:

Als Tee ca. einen Teelöffel Frauenmantelkraut pro Tasse (schmeckt sehr streng aufgrund der Gerbsäuren) mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 min ziehen lassen. Es gibt auch fertige Teebeutel zu kaufen. Mehr als eine Kanne/Tag oder 4-5 Tassen sollte man aber auch nicht zu sich nehmen, denn wie eingangs geschrieben - viel hilft nicht viel.





Himbeerblätter(tee) (rubus idaeus)
Nicht nur die Früchte der Himbeere sind wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes sehr beliebt und vielseitig in der Naturheilkunde einsetzbar sondern auch die Blätter, welche man als Tee zu sich nehmen kann.
Dieser Tee soll generell krampflösend wirken. Auf die Gebärmutter hat Himbeerblättertee eine entspannende Wirkung, weshalb er in der Frauenheilkunde bei Regelschmerzen zum Einsatz kommt. Durch die Entspannung der Gebärmuttermuskulatur kommt es hier zu einer verbesserten Durchblutung, bei der Kinderwunsch-Behandlung erhofft man sich dadurch einen besseren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Ausserdem wurde bei mehreren Frauen eine verstärkte Produktion von spinnbarem Zervixschleim um den Eisprung herum beobachtet. Auch auf die Zykluslänge kann der Himbeerblättertee verkürzenden Einfluss haben.
Die Wirkungsweise von Himbeerblättern bei Schwangeren ist noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Es gibt jedoch sehr viele Hebammen, die auf die Wirkung schwören. Sie sagen dem Kraut nach, dass es die Muskulatur des kleinen Beckens stark auflockert und dadurch die Geburt erleichtert. Das ist der Grund, weshalb man von der Anwendung in der frühen und mittleren Schwangerschaft abrät, um nicht eine vorzeitige Eröffnung des Muttermundes zu provozieren. Einnahme frühestens 4-5 Wochen vor der Geburt und höchstens 4 Tassen täglich!
Genau wie der Frauenmanteltee enthält der Himbeerblättertee viele Gerbstoffe, was einen bitteren Geschmack verursachen kann. Gemischt mit Früchtetee oder Rooibostee und etwas Zucker kann man sich den Tee aber erträglich zubereiten (in der ersten Zyklushälfte, vor dem Eisprung):

Ca. einen Teelöffel Himbeerblätter (und eventuell je einen halben Teelöffel anderen Tee und Zucker) pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen und ca. 5 min ziehen lassen.




Mönchspfeffer (agnus castus)
Der Mönchspfeffer, auch Keuschlamm genannt, hat seinen Namen aus dem Mittelalter. Dort wurden die Beeren des bis zu 5 Meter hohen Strauches von den Mönchen zur Dämpfung sexueller Begierden genutzt. Man könnte den Mönchspfeffer also quasi auch als das Gegenstück von Viagra bezeichnen ... allerdings nur solange der Mönch reichlich von dem zu Gewürzpulver gemahlenen Mönchspeffer-Samen zu sich nahm ... denn bei geringer Dosierung konnte der Schuss für den Mönch ganz leicht "nach vorne" losgehen. Mönchspfeffer wird nämlich durchaus auch als Aphrodisiakum genutzt. Wie gesagt, seine Wirkung ist nur eine Frage der Dosierung. Das heutige Anwendungsgebiet ist unter anderem die Regulierung des weiblichen Zyklus. Die im Mönchspfeffer enthaltene Wirkstoffe senken effektiv den Spiegel des Hormons Prolaktin.
Da der Mönchspfeffer auch die Bildung der Gelbkörperhormone fördert, werden die entsprechenden Arzneimittel auch bei Unfruchtbarkeit infolge von Gelbkörperinsuffizienz oder erhöhten Gelbkörperspiegeln versucht.

Die Anwendung erfolgt durchgehend (erste und zweite Zyklushälfte) mit industriell hergestellten und daher standardisierten Dosierungen (z.B. Agnucaston) Er sollte für mindestens drei bis sechs Monate, in Tabletten- oder Tropfenform eingenommen werden.

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Achtung: Wir sind keine Ärzte oder medizinische Fachkräfte. Die im Forum getroffenen Aussagen beruhen auf eigenen Erfahrungen und können deshalb keinen Arztbesuch ersetzen.

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