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Der Mutterpass - Seite 2

Serologische Untersuchungen (1)
Auf dieser Seite sind die Ergebnisse der serologischen Untersuchungen (Blut-Tests) eingetragen.

Neben den vorgeschriebenen Untersuchungen ist es empfehlenswert, einen Toxoplasmose- und einen Aids-Test durchführen zu lassen. Toxoplasmose wird durch rohes Fleisch, rohen Schinken und seltener durch Katzenkot übertragen. Steckt sich eine werdende Mutter im zweiten Schwangerschaftsdrittel zum ersten Mal an, kann das Ungeborene in seiner Entwicklung geschädigt werden. übertriebene Angst vor dieser Krankheit brauchen Sie dennoch nicht zu haben, denn so gut wie jeder Mensch hat schon einmal unbemerkt diese Krankheit durchgemacht und ist immun. Für die Kosten für einen Toxoplasmose Test müssen Sie allerdings selbst aufkommen.
Der Aids-Test wird auf Wunsch durchgeführt und die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Im Mutterpass wird eingetragen, dass der Test gemacht wurde. Das Ergebnis wird nicht eingetragen.

Blutgruppenzugehörigkeit
Hier werden die Blutgruppe und der Rhesusfaktor der werdenden Mutter eingetragen. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten starben einige Kinder kurz nach der Geburt. Grund dafür war eine Rhesusunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind. Dazu kann es kommen, wenn eine rhesus-negative Frau, also eine Frau in deren Blut der Rhesus-Faktor fehlt, ein Kind von einem rhesus-positiven Mann erwartet. Vermutlich wird das Kind auch rhesus-positives Blut haben, das nun Kontakt mit dem Blut der Mutter bekommt. Trifft jedoch rhesus-positives Blut mit rhesus-negativem Blut zusammen, so werden in dem Blut, das keinen Rhesusfaktor hat, Antikörper gebildet, die das rhesus-positive Blut zerstören können.

Diese Komplikation stellt heute aber kein Problem mehr dar. Ist eine Rhesusunverträglichkeit zu erwarten, wird die Mutter mit einem Anti-D Serum geimpft. Dieses Serum verhindert, dass im Blut der Mutter Antikörper gebildet werden. Auch nach Schwangerschaftsabbrüchen oder Fehlgeburten wird das Serum gegeben, denn auch dabei kann es passieren, dass sich das Blut der Mutter mit dem des Embryos vermischt und sich im Blut der Mutter Antikörper bilden, die das nächste Baby gefährden könnten.

Antikörper-Suchtest
Mit diesem Test wird untersucht, ob sich Antikörper gegen Blutgruppen Antigene gebildet haben. Der Normalfall ist ein negativer Anitkörper-Suchtest. Bei rhesus-negativen Frauen wird dieser Test öfter durchgeführt. Wenn sich bis zur 28.-30. Woche keine Antikörper nachweisen lassen, wird eine Anti-D-Prophylaxe durchgeführt. Es wird ein Anti-D-Serum gespritzt um so zu verhindern, dass der Körper der Mutter selbst Antikörper bildet.

Im Laufe der Schwangerschaft wird der Antikörpersuchtest zur Bestimmung der Blutgruppen-Antigene wiederholt (Antikörper-Suchtest-Kontrolle)

Röteln-HAH-Test
Während der ersten drei Schwangerschaftsmonate kann eine Rötelninfektion der Mutter schlimme Folgen für das Kind haben: Blind- oder Taubheit, Herzfehler, geistige Defekte. Es wird deshalb anhand einer Blutuntersuchung überprüft ob ein Schutzwert (Titer = Gehalt an Antikörpern gegen Röteln) vorhanden ist. Bei einem Titer von 1:16 oder höher, hat die Mutter genügend Antikörper im Blut und ist geschützt. Liegt der Titer aber darunter (1:8) kann ein Kontakt mit Röteln verhängnisvolle Folgen haben.

Falls Sie in dieser Situation befinden, sollten Sie sich sofort ein Röteln-Immunglobin spritzen lassen! Wenn Sie als Kind Röteln hatten oder geimpft worden sind (spätestens drei Monate vor Eintritt einer Schwangerschaft) brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Durch die Antikörper, die sich im Blut gebildet haben sind Sie und das Ungeborene sicher und Ihrem Baby kann selbst dann nichts geschehen, wenn Sie mit einem an Röteln erkrankten Kind Kontakt hatten.

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Achtung: Wir sind keine Ärzte oder medizinische Fachkräfte. Die im Forum getroffenen Aussagen beruhen auf eigenen Erfahrungen und können deshalb keinen Arztbesuch ersetzen.

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